Sollte mein Kind eine Atemschutzmaske tragen? JA!

Wer einen Blick auf den Markt für Mund-Nasen-Schutz wirft, dem wird auffallen, dass es mittlerweile zahlreiche Produkte für Kinder gibt. Doch warum? Arbeitet unser Nachwuchs etwa heimlich in Handwerksbetrieben, in denen Feinstäube produziert werden? Natürlich nicht! Vielmehr geht es darum, auch die Kleinen vor gefährlichen Krankheiten wie etwa Covid-19 oder der Grippe zu schützen. Eine immer bedeutsamere Rolle nehmen hierbei die FFP2 Kinder-Maske ein. Zu Recht, wie dieser Bericht zeigt.

Warum sollten Kinder Atemschutzmasken tragen?

Zuerst einmal stellt sich natürlich die Frage, warum Kinder überhaupt dazu angehalten werden sollten, eine Schutzmaske anzulegen. Ist es nicht wahr, dass Kinder wesentlich schwerer den Covid-19-Erreger verbreiten? Leider ist diese Behauptung nicht viel mehr als Wunschdenken. Im Gegenteil legen Kinder eine oftmals überaus kontaktfreudige und körperbetonte Lebensweise zu Tage. Im Klartext bedeutet dass: Sie erforschen ihre Umgebung mit dem Mund und lecken vieles an!

Auch zum Händewaschen muss der Nachwuchs meist kontinuierlich animiert werden – ein Verständnis über der Gefährlichkeit mikroskopisch kleiner Keime ist nicht vorhanden. So purzeln unsere Kleinen im Kindergarten wild übereinander, es werden Küsschen verteilt, während der Rotz über die Nase läuft. Eine Atemschutzmaske kann dies effektiv unterbinden, denn anstatt mit den kleinen Griffeln ständig ins Gesicht zu langen, kann lediglich die Maske berührt werden.

Darüber hinaus vermindern Atemschutzmasken natürlich auch, dass Tröpfchen und Aerosole mit Krankheitserregern sich ungehindert im Raum ausbreiten können. In Zeiten einer gefährlichen Pandemie ist es also durchaus eine moralisch gute Entscheidung, dem Kind eine Maske über das Gesicht zu ziehen. Ob es das mag oder nicht.

Was für eine Maskenart eignet sich am besten?

Im medizinischen Bereich werden Masken verwendet, die aus verschiedenen Materialien bestehen. Jede Schicht hat unterschiedliche Eigenschaften und hilft dabei, dass Viren nur in möglichst stark verminderter Zahl eingeatmet werden. Dadurch kann das Infektionsrisiko stark gesenkt werden. In Europa etablieren sich langsam die sogenannten „FFP2“ Masken. Diese haben den Vorteil, dass sie 95 % aller kleinen Partikel von unseren Lungen fernhalten. Alltagsmasken aus einfachen Baumwollstoffen leisten nur rudimentären Schutz. Am Ende muss jeder selbst entscheiden, wie viel ihm die Gesundheit seiner Familie wert ist. Fest steht, dass FFP2 Masken Mittel der Wahl sind, um eine Covid-19-Infektion zu verhindern.

Kann ich Kindern eine normale FFP2 Maske aufsetzen?

Einer der größten Vorteile dieser Masken liegt in ihrer Passgenauigkeit. Einfache Mund und Nasenbedeckungen, die zum Beispiel der Zahnarzt trägt, schließen am Gesicht nicht passgenau ab. Ziel sollte es sein, dass unsere Atemluft nur durch die Maske gefiltert nach außen dringt. So können wir einen wertvollen Beitrag zur Eindämmung der Pandemie leisten. Kinder haben nun naturgemäß wesentlich kleinere Köpfe und sollten daher eine spezielle FFP2 Kinder-Maske tragen. Nur eine solche ist auf die Anatomie von Kindern zugeschnitten.

Fazit

Wer als Eltern seine Kinder optimal schützen will, besorgt sich einen Mund-Nasen-Schutz für Kinder. Hierbei ist darauf zu achten, dass die Maske 95 % aller Partikel filtert, also dem Standard FFP2 entspricht. Besorgen Sie sich einen solchen Atemschutz stets aus einer vertrauenswürdigen Quelle, die keine Fakes vertreibt. Nur dadurch wird sichergestellt, dass die Maske auch wirklich das hält, was sie verspricht.